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Worum es geht
Veronika ist die Erste in ihrer Familie, die Aktien hält, Fabian hat als Student erlebt, wie eine Bank sein Depot in der Finanzkrise schlicht „vergessen“ hat. In dieser Einsteigerfolge erzählen die beiden, warum sie mehrere Depots führen, was Neobroker wie Trade Republic gegenüber klassischen Banken verändert haben und wie ihre vier Säulen aussehen: KI und Tech, Rüstung, ETFs und Dividenden. Dazu offene Fehler von Autoaktien bis Zoom und konkrete Tipps, wie man ohne Vorwissen startet – ausdrücklich ohne Anlageberatung.
Keine Anlageberatung. Wir erzählen, wie wir es selbst machen.
Sendeablauf
- 01Warum Aktien in vielen Familien fehlten
- 02Banken, Eigenprodukte und hohe Gebühren
- 03Drei Depots: Liquidität, Rente, Wachstum
- 04Neobroker, Tagesgeld und Gebühren im Vergleich
- 05Vier Säulen: KI, Rüstung, ETFs, Dividenden
- 06Fehler: Autoaktien, Zoom und zu frühe Verkäufe
- 07Einstieg: Sparplan, streuen, Gier vermeiden
O-Töne
„Mit Geld Geld verdienen – so funktioniert das Spiel nun mal im Kapitalismus. Man kann sich entscheiden, das Game mitzuspielen oder viel Geld auf der Strecke liegen zu lassen.“
„Geld und Gesundheit sind Verantwortungsthemen. Ich kann nur wohlhabend werden, wenn ich mich selbst mit Geld auseinandersetze.“
„Lasst die Gier und das Ego außen vor. Meiner Erfahrung nach ist Gier kein guter Berater.“
„Ich sehe Aktienhandel ein bisschen wie eine schöne Weinsammlung. Wenn man es gut macht, verkaufen wir nicht – wir kaufen Aktien, die wir halten wollen.“
„Das Beste, was du für dein Leben tun kannst, ist dafür zu sorgen, dass du unabhängig bist.“
„Es ist nie zu spät. Wenn du noch gar nicht angefangen hast, bitte fang an – nur so kannst du mit Geld Geld machen und es lernen.“
Zuschauerfragen
Wie fange ich als Einsteiger mit Aktien an?
Fabian Westerheide rät, nicht das ganze Geld auf einmal zu investieren, sondern erst einen Teil auf mehrere Werte oder einen ETF wie den MSCI World zu verteilen und danach jeden Monat per Sparplan nachzulegen. Wichtig sei, mindestens ein Jahr durchzuhalten und bei roten Zahlen nicht in Panik zu verkaufen. Es sei nie zu spät, überhaupt anzufangen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Fonds und einem ETF?
Bei einem klassischen Fonds entscheidet laut Fabian Westerheide ein Fondsmanager aktiv, welche Aktien gekauft werden, und nimmt dafür deutlich höhere Gebühren. Ein ETF bildet dagegen einen Index wie den MSCI World nur nach, ist transparenter und kostet oft nur rund 0,2 Prozent im Jahr.
Warum lohnt sich ein Neobroker wie Trade Republic gegenüber einer klassischen Bank?
Veronika Westerheide hat ihr älteres Depot bei der ING, wo pro Kauf oder Verkauf eine Grundgebühr plus ein prozentualer Anteil anfällt. Bei Trade Republic zahlt sie pauschal einen Euro pro Trade und findet die App deutlich nutzerfreundlicher. Fabian ergänzt, dass Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital aktuell auch bessere Zinsen auf liegendes Geld bieten.
Warum sollte man mehrere Depots haben?
Fabian Westerheide trennt nach Zweck: ein Liquiditätsdepot für Geld, das im Laufe des Jahres gebraucht wird, ein konservatives Rentendepot mit Sparplan für die nächsten Jahrzehnte und ein Wachstumsdepot, in dem er bewusst Risiken eingeht. Dazu kommt ein gemeinsam verwaltetes Depot für den Sohn, damit er früh den Umgang mit Geld lernt.
